Adler verabschieden sich mit Sieg aus der Saison und ziehen ein positives Fazit

TSVE Bielefeld Dolphins – DJK Adler Union Essen Frintrop 75:92

Am Ende lagen sich die Spieler der Adler froh und sichtbar erleichtert in den Armen. Kurz zuvor schaffte man es, den einzigen Rückrundensieg beim Tabellenletzten und seit ein paar Spieltagen feststehenden Absteiger Bielefeld zu sichern und beendet die Saison als Tabellenzwölfter, was aktuell den Klassenerhalt bedeutet. Abhängig von noch ausstehenden Spielen in der höher liegenden Pro B, wo momentan die Absteiger ausgespielt werden, bedeutet dies allerdings noch nicht den entgültigen Klassenerhalt. Akut sind dort nämlich sowohl Recklinghausen als auch Rhöndorf betroffen, die beide in die Regionalliga West heruntergehen würden und es somit drei Absteiger geben könnte, die dann neben Haspe und Bielefeld eben auch Frintrop sein könnten.

H1Bielefeld

Zum Spiel in Bielefeld gibt es nicht all zu viel zu berichten:

Frintrop konnte sich bis ins dritte Viertel hinein nicht entscheidend absetzen und es stand lange Zeit unentschieden, bis die DJK dann einen kurzen Energieschub nutzte und durch aggressivere Defensive, besonders im Rebounding, den Bielefeldern den Zahn zog. Hier taten sich besonders Smith, Horstmann und Rathjen hervor, die es alleine insgesamt auf fast 40 Rebounds (!!!) brachten. Dies war auch von der schlechten Trefferquote der Bielefelder begünstigt, die weit über 20 mal von jenseits der Dreierlinie ihr Glück versuchten, welches allerdings selten zum Erfolg führte. Am Ende stand ein deutlicher 17-Punkte-Sieg für Frintrop zu Buche und die Spieler feierten mit ein paar Bieren den Auswärtssieg und einen gelungenen Auftritt in der Regionalliga.

Zeitgleich war dies der letzte Auftritt von Dijon Smith im Trikot der Adler, der sich in der kommenden Saison für ein lukrativeres Angebot empfehlen möchte. Die DJK dankt dem symphatischen Riesen für seinen Einsatz und seine Zuverlässigkeit und dafür, dass er intensiv mitgeholfen hat, die Farben der Adler in der Regionalliga ehrenhaft zu vertreten.

SAISONFAZIT und AUSBLICK

Nun heißt es vorerst abzuwarten, wie es mit der Abstiegssituation in der Pro B ausschaut, um weitere Schritte bezüglich des Verbleibes der DJK in der Ersten Regionalliga West zu planen. Fakt ist, dass diese Saison für den Verein eine Mammutaufgabe gewesen ist, die einerseits finanziell sowie organisatorisch das Letzte aus allen Beteiligten herausgeholt hat. Dank der guten Kontakte konnte man sich dabei auf einige Helfer aus dem Bekanntenkreis verlassen, die sich um Dinge wie Catering, Eintritt, SR-Betreuung, Kampfgericht, Videos oder Scouting sorgsam gekümmert haben und diesen Personen gilt ebenso der Dank für ds Stemmen dieser Aufgabe.
Aus sportlicher Sicht war es klar, dass es aufgrund der verfügbaren Trainingsbeteiligung der Spieler um nichts anderes als den Klassenerhalt gehen konnte. Die berufliche, finanzielle sowie Hallensituation ließen keinen Spielraum für höhere Ziele, obwohl die Ergebnisse der Vorbereitung sowie Erfahrung der Spieler für ein besseres Abschneiden hätte sorgen können. Am Ende fehlten dennoch die nötigen Körner, um das Spiel dann für sich entscheiden zu können. Andere Teams hatten zudem die Möglichkeit, mit Spielern aus dem Ausland nachzulegen oder auszutauschen, wobei die Adler immer auch mit Abwesenheit durch erkrankte bzw. verletzte Spieler zu kämpfen hatten (alleine 4 Dauerverletzte Spieler).
So können dennoch alle Beteiligten mit der Saison hoch zufrieden sein und man wird sehen, wie es mit den Adlern und ihrem Spaßbasketball weitergehen wird. Das wichtigste für alle Beteiligten wird nach wie vor sein, dass die kollegiale Freundschaft bestehen bleibt und man sich unter Wettkampfvoraussetzungen, die für alle angemessen sind im Zuge ihrer Möglichkeiten, weiterhin intensive Duelle liefern kann. In welcher Liga dies sein wird, ist dabei nicht ausschlaggebend und man wird sehen, wie es dann in die kommende Saison weitergehen wird.

JoomShaper